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30.06.2012 in Zuzgen - Thema Boden-Schätze

Vor den Sommerferien standen allerlei Bodenschätze auf dem Tagesplan der
Salimander-Kinder. Auf dem Weg Richtung schattenspendenden Wald wurde
anhand eines Versuches aufgezeigt, welche wertvolle Qualität unser Boden hat -
nämlich das Speichern von Wasser! In einer Petflasche war Mergel und Sand -
in der zweiten war humusreicher Boden. Sehr imposant war, wie schnell das
Wasser durch die Mergel/Sand-Flasche floss. Die mit Humus gefüllte Flasche
sog das Wasser auf und gab es ganz langsam ab.
Per Zufall trafen wir im sehr sauberen Quellbächlein auf die Köcherfliegenlarve
und auf die Larven des Feuersalamanders - dem Tier, das unserer Jugendgruppe
den Namen gab! Ab im Wald wurden Naturalien gesucht: Tannzapfen, Zweige,
Moos und anderes. Anhand von Tierkarten wurde geraten, wie wohl die
Bodenlebewesen heissen. Neben dem einfacheren Regenwurm, kamen auch
Springschwänze, Afterskorpione, Asseln und viele andere Tiere vor. Alle sind
wichtige Helfer im Verarbeiten von Blätter und Totholz zu neuem Humus.
So wurde den Kindern bald klar, dass die abertausend Millionen Tiere im Boden
ebenfalls unbezahlbare Bodenschätze sind!
Nach der Mittagspause war Zeit zum Entdecken, Basteln und Bauen. Einerseits
wurde der Barfussparcours, mit all den gesammelten Naturalien erstellt,
anderseits wurden kleine Schachteln gebastelt und verziehrt. Der Salimander-
Tag war viel zu schnell fertig, die mitgebrachten Bodenschätze in Form von
Edelsteinen konnten nur noch ganz kurz angesehen werden. Tja nicht jeder
Schatz muss glänzen und glitzern - oft sind es die ganz kleinen Dinge,
die besonders wertvoll sind.


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