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Thema "Reiher und Weiher" in Zeiningen am 9.03.2013

Weiher und Reiher bei den Salimander. Das neunte Salimander-Jahr startete mit dem Thema Reiher und Weiher.
Über 30 naturbegeisterte Kinder beobachteten, wie die Graureiher oberhalb des Naturschutzweihers in Zeiningen fleissig Äste zusammentrugen und damit ihr Nest bauten. Die grossen Vögel manövrierten mit der Last zielsicher zu ihrem Zuhause und krächzten dabei. Dank vier Fernrohre konnte ihre Bewegungen genau verfolgt werden.
Im Weiher selber tummelten sich schon hunderte von Fröschen, obwohl die Oberfläche noch nicht lange frei von Schnee war. Auffallend waren die riesigen glubrigen Froschlaichballen, die am Ufer eine dicke Schicht bildeten. Die Grasfrösche zogen die Kinder in ihren Bann.
So bemerkten sie bald, dass nach einer langen ruhigen Zeit, viele Frösche ihre Köpfe wieder aus dem Wasser strecken - sobald sich jemand aber wieder bewegt, die ganze Truppe im Wasser verschwinden. Der knurrende Ruf war gut zu hören. Die Kinder erfuhren viel wissenswertes über Amphibien:
Vom Ei über Qualquappen bis hin zum kleinen Frosch. Aber auch über ihre Feinde, u.a. der Graureiher, der in Zeiningen kein weiter Weg zur Vorratskammer (dem Weiher) hat. Ja und dann sind da noch die Libellenlarven, die in einem Wasserbehälter beobachtet werden konnten. Da waren die Fangzähne gut sichtbar, mit denen sie Qualquappen jagen können.
Der Bergmolch hingegen verspeisst die Laichballen. Ein sehr unscheinbarer aber heimtückischer Feind ist eine Pilzerkrankung, welche Frösche stark schädigen können. Daher ist es ganz wichtig, dass niemals Eier oder Frösche von einem Teich zum anderen verschleppt werden. So wäre die Gefahr gross, einem gesunden Teich diese Krankheit zu überbringen. Als Andenken zum Thema Weiher und Reiher durften die bastelfreudigen Kinder einen Schlüsselanhänger gestalten: Die Perlwalzen waren fein säuberlich sortiert, um dann zu Libellen, zu Salamander, zu Fröschen oder zu Schlangen aufgefädelt zu werden.
Allen hat es gefallen, auch das Wetter spielte mit! Allen Helfer und Helferinnen vor allem auch dem Naturschutzverein Zeiningen für die Benützung des Sitzplatzes beim Häxehüsli danken wir bestens.
Alli Salimander – Sali mitenander. .

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