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Schlangen und anderes Kreuchgetier"

Was kreucht und fleucht den da? Gegen 40 Salimander-Kinder versuchten Antworten auf diese Frage in drei verschiedenen Stationen zu erhalten. Der Parcours lautete „Suchen – Schauen – Basteln“. 1. Suchen: Als Geschenk erhielten alle eine Becherlupe, in die jedes Kind ein Kleinlebewesen einfangen konnte: von Heuschrecken, Spinnen, Ameisen, Hummeln, Schmetterlinge, Schmetterlingscocon, grünschillernde Lauf- und Rosenkäfer und vieles mehr kam in der Ausstellung zusammen. Insekten fühlen sich vor allem dort wohl, wo sie eine vielfältiges Nahrungsangebot haben – so zum Beispiel auf blumenreiche Magerwiesen und heimischen Hecken. Und die Insekten sind Nahrungsgrundlage für unsere Reptilien. 2. Schauen: Dank Goran Dusej (Experte für heimische Reptilien im Auftrag der KARCH Koordinationsstelle für Amphibien und Reptilien Schweiz) konnten die Salimander-Kinder Blindschleichen von nah ansehen und ihre geschmeidige Haut fühlen. Wie kann man ein Blindschleich-Männlein von einem Blindschleich-Weibchen unterscheiden? Ganz einfach durch den dunklen Streiffen an der Seite! Auch sind Blindschleichen nicht blind – der Name stammt vermutlich von ihrer glänzenden Haut „Blendschleiche“. Die Blindschleiche kann wie auch die Eidechsen bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen. So verwirren sie die Räuber und können sich in Sicherheit retten. Die kleinen Ringelnatter hingegen durften nur durch einen Glasbehälter beobachtet werden. Damit auch eine richtige Schlange berührt werden konnte, hatte Goran Dusej eine ungiftige Baumnatter dabei. Dieser Exot hatte er in einem Garten eingefangen. Die Kinder waren fasziniert von den eleganten Gästen. 3. Basteln: Je nach Lust und Laune durfte gebastelt werden: Spinnen, Bienen, Heuschrecken und Schlangen entstanden und wurden stolz nach Hause getragen. Alli Salimander – Adieu mitenander.

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